Desone Modulare Akustik
Ingenieurgesellschaft für Schalltechnik mbH
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Raumakustik

Die Akustik eines Audiometrieraums wird wesentlich durch seine Geometrie (die meist nicht veränderbar ist) und die Eigenschaften seiner Oberflächen bestimmt (auf die Einfluss genommen werden kann).

Jeder Raum hat seinen eigenen Klang. Je nach Proportion und Beschaffenheit des Raums variiert dieser Raumklang zwischen "trocken" und "hallig", zwischen "drinnen" und "draußen" - wobei sowohl Begriffe wie diese als auch Zahlenwerte einen Klang nur schwer beschreiben können.

Einsatzzweck und Innenakustik

Es gibt verschiedene raumakustische Erfordernisse: Zunächst soll durch eine leicht bedämpfte Innenakustik und gute Sprachverständlichkeit ein angenehmer Aufenthalt ermöglicht werden. Darüber hinaus unterdrückt eine angepasste Bedämpfung des Innenraums vorhandene Raum- und Eigengeräusche und schafft die akustischen Bedingungen für die Reproduzierbarkeit von Messungen.

Je nach Art einer Schallerzeugung (Sprache, Prüfsignal etc.), nach dem individuellen Hörempfinden und -vermögen und der Art einer eventuellen Nachbearbeitung (z.B. bei Tonaufnahmen oder messtechnischen Analysen etc.) können unterschiedliche Klangcharakteristika gewünscht und notwendig sein.

Individueller Raumklang

Bedingt durch die vielfältigen Variablen ist eine Raumakustik "von der Stange" meist nicht sinnvoll - eine Reduzierung auf zwei oder drei "Festeinstellungen" der Innenakustik kann den physikalischen Gegebenheiten und den individuellen Bedürfnissen der Nutzer nur selten gerecht werden.

Nur die individuelle Anpassbarkeit des Raumklangs ermöglicht einen effektiven Umgang mit diesem sensiblen Thema.

Raumakustik Schallarmer Messraum
Raumakustik mit extrem niedrigem Nachhall in einem "schalltoten" Messraum
Raumakustik Aufnahmestudio
Raumakustik mit großen Nachhallzeiten in einem unbedämpften Aufnahmestudio